Pseudogetreide: Quinoa, Amaranth und Buchweizen für Babys

Pseudogetreide für Babys

Quinoa, Amaranth und Buchweizen sind glutenfreie Alternativen zum klassischen Getreide. Was sie so besonders macht und ab wann du sie in der Babyernährung einsetzen kannst.

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Und wenn du dich gerade stolz, voller Energie oder einfach nur klarer & leichter fühlst, dann bewahr dir dieses Gefühl ☺️ Das hier ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang. Das Beste am E-Book ist, dass du alle Rezepte und Tipps jederzeit wunderbar in deinen Alltag integrieren kannst.🤩 Schreib mir unbedingt auf Instagram, wie du dich fühlst und wie es dir gefallen hat 🙌 Ich freue mich immer sehr über den Austausch mit dir! 🩷

Vor kurzem habe ich von euch auch eine Nachricht mit einer super spannenden Frage bekommen: „Stimmt es, dass Buchweizen erst ab 2 Jahren gegeben werden sollte?“ Und weil ich glaube, dass es für viele ein spannendes Thema ist, gibt’s heute meinen kleinen Deep Dive für dich. 🤓💬

Wir alle wollen nur das Beste für unsere Babys. Umso verunsichernder ist es, wenn zu bestimmten Lebensmitteln widersprüchliche Aussagen kursieren – auf Instagram, in den Medien & Co. Ein Beispiel, das immer wieder Fragen aufwirft: Pseudogetreide.

Darf ich den wirklich schon im ersten Lebensjahr geben? Oder ist das gefährlich?

Aber keine Sorge, die längere (und beruhigendere) Antwort erfährst du hier 👇

Die Bedenken rund um Pseudogetreide und vor allem Buchweizen beziehen sich vor allem auf den Stoff Fagopyrin, der nur in der Schale vom Buchweizen enthalten ist.

Dieser Stoff kann bei empfindlichen Personen phototoxisch wirken, also in Verbindung mit Sonnenlicht Hautreaktionen auslösen.

👉 In Deutschland ist Buchweizen fast ausschließlich in geschälter Form erhältlich. Das bedeutet, dass Fagopyrin praktisch nicht mehr enthalten ist.

Geschälter Buchweizen ist also in dieser Hinsicht völlig unbedenklich. Vor allem, wenn du ihn zusätzlich gründlich wäschst und gut kochst. 🙌

Auch die FAO/WHO hat Buchweizen offiziell als geeignet für die Beikost eingestuft. Er wird in der 2006 revidierten Fassung des Codex-Standards für Getreidebeikost (FAO/WHO CCNFSDU) als zulässige Getreideart geführt. Ein gutes Argument dafür, dass du ihn mit sicherem Gefühl anbieten kannst, sofern er sorgfältig verarbeitet ist.

Neben Fagopyrin sind manchmal auch Saponine und Gerbstoffe Thema:

🔸 Saponine (vor allem in Quinoa, in geringem Maß in Buchweizen) können in großen Mengen die Darmschleimhaut reizen. Sie sind wasserlöslich und werden durch gründliches Waschen und Kochen stark reduziert.

🔸 Gerbstoffe können die Eisenaufnahme hemmen, sind aber durch Einweichen und Abgießen ebenfalls reduzierbar. In moderaten Mengen und bei gut verarbeiteten Produkten sind sie kein Problem, insbesondere bei gelegentlichem Verzehr.

Buchweizen ist absolut beikostgeeignet, sogar schon im ersten Lebensjahr.

Wenn du auf gute Qualität achtest (idealerweise aus Deutschland oder Europa), ihn gut wäschst und durchkochst, steht dem sicheren Einsatz in der Beikost nichts im Weg.

➡️ Gründlich waschen! Die Saponine sitzen hauptsächlich auf der Oberfläche.

➡️ Danach gut kochen – idealerweise in reichlich Wasser, das du am Ende abgießt.

Ich liebe One Pots! Sie sind super schnell zubereitet und lecker noch dazu. Dieses Buchweizen Risotto mit Auberginen schmeckt Groß und Klein 👌

PS: Ich freue mich so sehr über jedes Feedback, das ich auf Instagram erhalte. Du gibst mir damit die Energie weiter, meine Mission zu verfolgen!

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